Die internationale Krise ist mittlerweile in vielerlei Hinsicht in Spanien angekommen. Die Geschäfte gehen von Jahr zu Jahr schlechter, es gibt immer mehr Arbeitslose und nun wurde auch noch die MWSt auf 21 % angehoben. Das tut weh, regt aber auch die Phantasie der Menschen an.

Gerade im Immobilienbereich kamen auch noch reduzierte Verkaufspreise dazu, was man aber versucht "clever" anderweitig zu kompensieren. Nun wird den Agenturen der Immobilienagenturen die übliche Provision von 10 % auf nunmehr 5 % gekürzt, so dass am Ende des Tages das spanische Immobilienbüro nahezu keine Einbuße mehr hat. Einer hat damit angefangen und nach und nach ziehen andere Immobilienmakler nach. Genau so werden die Agenten motiviert in der schweren Zeit noch mehr und noch härter zu arbeiten - immerhin bekommen sie ja nun auch nur noch die Hälfte ihrer Provision ;-( .

Auch spanische Hauseigentümer versuchen die Vermietungsflaute dahingehend zu kompensieren, in dem man die Mietpreise nach oben "korrigiert". Die Logik dahinter ist ja auch ganz einfach: wenn ich mehr Geld pro Woche nehme, bekomme ich auch bei weniger Vermietungen am Ende des Jahres genausoviel wie bei einem geringeren Preis und mehr Vermietungen. Genau so funktioniert Marktwirtschaft ;-)

Ähnliche Beispiele gibt es in Andalusien wie Sand am Meer, trotzdem wird man damit garantiert wenig bis keinen Erfolg haben. Damit wird die Krise erher noch vergrößert.