02/01: Der Palmkäfer an der Costa del Sol
Kategorie: Andalusien
Von: linemaus
Der Palmkäfer ist eine Art der Rüsselkäfer, der seine Eier in die Rinde der Palmen legt. Die daraus entstehenden Larven fressen sich innerhalb der Palme bis zum Palmherzen durch und zerstören damit nach und nach die Palme von innen heraus. Ein Palmkäfer - er wird zwischen 3 und 5 Zentimeter groß - legt bis zu 300 Eier, aus denen die hungrigen Larven hervorkommen. Leider dauert es eine ganze Weile, bis man den Befall der Palme (z.B. gelbe, absterbende Blätter) bemerkt und meist ist es dann schon viel zu spät. Lediglich ein mahlendes oder kauendes Geräusch ist zu hören, wenn die Larven ihr Unwesen treiben. Ab und zu sieht man auch, wie ein Palmkäfer in die Palme fliegt. Da er dies aber immer von oben macht, bleibt er bei seinen Anflügen meist unentdeckt.
Interessanterweise befällt der Palmkäfer nicht alle Palmen, Fächerpalmen z.B. mag er offensichtlich gar nicht. Dafür gehören u.a. Phoenixpalmen und Dattelpalmen zu seinen Leibspeisen.
Hier im Süden ist die Gefahr durch den Palmkäfer ein absolut besorgniserregendes Thema, da hier die meisten zerstörten Palmen in ganz Europa zu verzeichnen sind. Die südländische Gelassenheit hat auch noch dazu beigetragen, daß der Palmkäfer sich nahezu ungestört verbreiten konnte. In der Axarquía ist fast jede 2. Palme betroffen, trotzdem wird diese Katastrophe von der Landesregierung bis heute klein geredet - man brüstet sich lieber mit den statistischen Erfolgen, die leider nicht sichtbar sind.
Interessanterweise befällt der Palmkäfer nicht alle Palmen, Fächerpalmen z.B. mag er offensichtlich gar nicht. Dafür gehören u.a. Phoenixpalmen und Dattelpalmen zu seinen Leibspeisen.
Hier im Süden ist die Gefahr durch den Palmkäfer ein absolut besorgniserregendes Thema, da hier die meisten zerstörten Palmen in ganz Europa zu verzeichnen sind. Die südländische Gelassenheit hat auch noch dazu beigetragen, daß der Palmkäfer sich nahezu ungestört verbreiten konnte. In der Axarquía ist fast jede 2. Palme betroffen, trotzdem wird diese Katastrophe von der Landesregierung bis heute klein geredet - man brüstet sich lieber mit den statistischen Erfolgen, die leider nicht sichtbar sind.
Eva von der Ruhe schrieb: