21/08: Ein Abend in Nerja
20.08.2010 gegen 22:30 in Nerja:
Nach einem längeren Abendspaziergang durch die Altstadt Nerjas und einem vergeblichen Versuch irgendwo noch ein paar conchas finas zu ergattern gingen wir zum Platz Tutti Frutti. Alle Kneipen waren gähnend leer was sicher daran lag, daß wir sehr früh dran waren, aber auch daran, daß auch in Nerja die Krise stark zu bemerken ist/war. Wie auch immer, wir setzen uns draußen in die bequemen Sessel einer x-beliebigen Kneiupe und beobachteten das nur sehr schleppend in Gang kommende Treiben auf der Straße. Nebenbei wurden wir nach unserem Getränkewusch gefragt und nur ein paar Minuten später kam eine recht gutaussehende Bedienung und brachte uns die bestellten Getränke. Ein Lächeln oder eine sonst irgendwie freundliche Mimik wollte und die junge Dame aber leider nicht schenken.
Wir unterhielten uns und schauten dabei völlig ungestört den in 1 1/2 Stunden erfolglosen Versuchen des jungen Mannes der Nachbarkneipe zu, der die vorbeigehenden Passanten ansprechend und sie dazu animieren sollte, in der Kneipe Platz zu nehmen. Zugegeben, es war nicht viel los auf der Straße, aber wenn man mit einem offenen Hemd eben nur gut aussehen will, dabei aber vergißt die Passanten anzusprechen, wird man keine Gäste anlocken. In 1 1/2 Stunden sprach er nicht mal 5 Passanten an, dafür aber busselte er mit mindestens mit einem Duzend junger Mädels - er sah ja wirklich gut aus. Gut, daß sein Chef ihn nicht beobachtete.
In unserer Kneipe tat sich auch einiges: Die Bedienung verließ kurz nachdem sie uns und einem weiteren Pärchen die Getränke gebracht hatte mit zwei Freundinnen achend und gut gelaunt die Kneipe - sie hatte offensichtlich Feierabend. Zwischenzeitlich setze sich eine vierköpfige Familie in die Sessel, aber nachdem auch nach 10 Minuten keine Bedienung zu sehen war, gingen die 4 wieder.
Auch wir wollten eine 2. Runde bestellen, aber es war niemand zu sehen. Plötzlich kam die junge Dame wieder, die uns anfangs bedient hatte. Also doch kein Feierabend, nur eine 3/4 Stunde Pause. Sie ging in die Kneipe und kam 2 Minuten später mit einer zweiten jungen Dame wieder raus. Beide hatten Wasserflaschen in der Hand und versuchten dann vorbeigehende Passanten zum Besuch der Kneipe zu überreden. In den 15 Minuten, die wir noch zusahen, waren auch diese beiden Damen erfolglos, was für die Passanten gut war, denn in der Kneipe wurde man einfach nicht bedient.
Wir saßen fast 1 1/2 Stunden da, aber sahen in dieser Zeit keine Bedienungen. Irgendwann war es genug, ich ging in die Kneipe und zahlte dort bei einem jungen Mann. Auf die Frage, wo die Bedienung sei, antwortete er, er sei die Bedienung. Alles klar!!! Die Kneipe war leer, nicht eine Person war drin.
So kann man auch Geschäfte machen!!! Und ich dachte immer, daß man sich in einer Krise mehr Mühe geben muß, als in den Zeiten, in denen alles von alleine läuft. Oder vielleicht habe ich das Ende der Krise (in Nerja) versäumt???
Nach einem längeren Abendspaziergang durch die Altstadt Nerjas und einem vergeblichen Versuch irgendwo noch ein paar conchas finas zu ergattern gingen wir zum Platz Tutti Frutti. Alle Kneipen waren gähnend leer was sicher daran lag, daß wir sehr früh dran waren, aber auch daran, daß auch in Nerja die Krise stark zu bemerken ist/war. Wie auch immer, wir setzen uns draußen in die bequemen Sessel einer x-beliebigen Kneiupe und beobachteten das nur sehr schleppend in Gang kommende Treiben auf der Straße. Nebenbei wurden wir nach unserem Getränkewusch gefragt und nur ein paar Minuten später kam eine recht gutaussehende Bedienung und brachte uns die bestellten Getränke. Ein Lächeln oder eine sonst irgendwie freundliche Mimik wollte und die junge Dame aber leider nicht schenken.
Wir unterhielten uns und schauten dabei völlig ungestört den in 1 1/2 Stunden erfolglosen Versuchen des jungen Mannes der Nachbarkneipe zu, der die vorbeigehenden Passanten ansprechend und sie dazu animieren sollte, in der Kneipe Platz zu nehmen. Zugegeben, es war nicht viel los auf der Straße, aber wenn man mit einem offenen Hemd eben nur gut aussehen will, dabei aber vergißt die Passanten anzusprechen, wird man keine Gäste anlocken. In 1 1/2 Stunden sprach er nicht mal 5 Passanten an, dafür aber busselte er mit mindestens mit einem Duzend junger Mädels - er sah ja wirklich gut aus. Gut, daß sein Chef ihn nicht beobachtete.
In unserer Kneipe tat sich auch einiges: Die Bedienung verließ kurz nachdem sie uns und einem weiteren Pärchen die Getränke gebracht hatte mit zwei Freundinnen achend und gut gelaunt die Kneipe - sie hatte offensichtlich Feierabend. Zwischenzeitlich setze sich eine vierköpfige Familie in die Sessel, aber nachdem auch nach 10 Minuten keine Bedienung zu sehen war, gingen die 4 wieder.
Auch wir wollten eine 2. Runde bestellen, aber es war niemand zu sehen. Plötzlich kam die junge Dame wieder, die uns anfangs bedient hatte. Also doch kein Feierabend, nur eine 3/4 Stunde Pause. Sie ging in die Kneipe und kam 2 Minuten später mit einer zweiten jungen Dame wieder raus. Beide hatten Wasserflaschen in der Hand und versuchten dann vorbeigehende Passanten zum Besuch der Kneipe zu überreden. In den 15 Minuten, die wir noch zusahen, waren auch diese beiden Damen erfolglos, was für die Passanten gut war, denn in der Kneipe wurde man einfach nicht bedient.
Wir saßen fast 1 1/2 Stunden da, aber sahen in dieser Zeit keine Bedienungen. Irgendwann war es genug, ich ging in die Kneipe und zahlte dort bei einem jungen Mann. Auf die Frage, wo die Bedienung sei, antwortete er, er sei die Bedienung. Alles klar!!! Die Kneipe war leer, nicht eine Person war drin.
So kann man auch Geschäfte machen!!! Und ich dachte immer, daß man sich in einer Krise mehr Mühe geben muß, als in den Zeiten, in denen alles von alleine läuft. Oder vielleicht habe ich das Ende der Krise (in Nerja) versäumt???